Vermittlung
Verein Casa Animale e.V.

Helfen
Unser Einsatz in Ungarns Tötungsstationen folgt einem stetigen, immer gleich bleibenden Muster: Rettung - und medizinische Versorgung - mehrerer Hunde, Unterbringung in unserem ungarischen Partnertierheim. Dann, einige Zeit später (frühestens jedoch nach Ablauf der 3-wöchigen Quarantänezeit): Vermittlung der Hunde an Privathaushalte in Deutschland.
Doch kaum “haben es die einen geschafft“, erreichen uns schon wieder die nächsten Meldungen von überfüllten Tötungsstationen. Also machen wir uns erneut an die Arbeit, …
Was die Vermittlung - eines der Kernstücke unserer Arbeit - angeht, so sind manche Hunde schwerer unterzubringen als andere, entpuppen sich als “Langzeitinsassen“. Dies hat meistens “äußere” Ursachen wie eine ungewünschte Fellfarbe, eine nicht der Mode entsprechende Rasse… Für solche Hunde brauchen wir einfach mehr Zeit - und damit mehr Einsatz und mehr Geld - , um ihr Traumzuhause zu finden. Stets ist uns in solchen Fällen mit einer privaten Pflegestelle (s. unten) geholfen.
Andere Vierbeiner wiederum werden gerne und schnell adoptiert und bekommen gleich mehrere Anfragen auf einmal.
Doch letztlich kostet alles Zeit, Mühe und vor allem Geld!
Fest steht: Auch wenn wir uns mittlerweile zu einem festen Stab an Helferinnen und Helfern zusammengefunden haben - Ohne Zutun “von außen” wäre unsere Arbeit nicht machbar. Deshalb:
HELFEN SIE UNS HELFEN!
Patenschaft
Sie haben nun schon viel über unsere Arbeit gelesen und sich möglicherweise auch nicht gescheut, Fotos von Hunden in Tötungsstationen zu betrachten (s. “Notfelle”). Und Sie würden gerne “irgendetwas Nützliches tun", "irgendwie helfen"?
Immer wieder werden wir von Menschen kontaktiert, die - aufgerüttelt durch unsere Arbeit - gerne einen Hund retten wollen, jedoch selber keine Zeit für seine Versorgung haben. Oder aber sie können ihn nicht adoptieren, weil sie selber schon mehrere Hunde besitzen…
In solchen Fällen bieten wir Patenschaften für unsere Fellnasen an. Denn gerade die Ärmsten der Armen haben finanzielle Hilfe mehr als nötig.
Rettungspatenschaften - schon 250 Euro können ein Hundeleben retten.
Ungarns Tötungen - das ist die Situation
Wer einmal eine Tötungsstation betreten hat, den lässt das Erlebte nie wieder los: Draht und Gitterstäbe, wohin man sieht, dahinter verängstigte Hundeaugen. Überall Dreck, Gestank, lautes Gebell, leises Gewinsel. Im Winter Eiseskälte, im Sommer stickig abgestandener Dunst. Inmitten dieses grauenvollen Szenarios stapeln sich Käfige, Zwinger, Verschläge.... eingepfercht darin die unterschiedlichsten Vierbeiner: Vom kleinen Dackelmischling bis zur riesigen Dogge, vom lockigen Puli bis zum glatten Labrador, vom Welpen bis zum Oldie.… Jeder der Insassen ist einzigartig und bringt eine eigene Geschichte mit sich. Und doch sind sie letztlich alle vereint in einem traurigen gemeinsamen Schicksal: Eingesperrt, dahinsiechend, auf den Tod wartend.
Wir scheuen uns nicht, regelmäßig Ungarns Tötungen zu besuchen. Das sind Reisen, die uns an die Grenzen unserer Belastbarkeit bringen - Denn wir können nicht alle Hunde mitnehmen, müssen auswählen nach dem Kriterium der Dringlichkeit. Diejenigen, für die eine Rettungspatenschaft existiert, werden gesucht..... und sofort ins Auto geladen.
Und dann gehen wir noch einmal durch die Reihen... Hunde, von denen wir annehmen, dass sie besonders gefährdet sind, fotografieren wir und zeigen sie hier auf unserer Homepage unter “Notfelle”. In der Hoffnung, abermals Rettungspaten für sie zu gewinnen...
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