
In Shizuoka befindet sich Japans größtes Tee Anbau Gebiet. Das Gebiet ist bekannt für seinen grünen Tee. Der Tee wird weltweit exportiert.
Die japanische Regierung gab vor kurzem bekannt, dass in getrockneten Teeblättern aus Warashina, pro kg Werte von 679 Becquerel radioaktivem Cäsium festgestellt wurden. Der Normalwert liegt bei 500 Becquerel. Warashina liegt ca. 370km südwestlich von dem Unglücksreaktor Fukushima-1 entfernt. Japan erzeugte 2010, 83.000 Tonnen grünen Tee, 40 Prozent davon stammten aus Shizuoka. In vielen Teegeschäften kommt es bereits zu Engpässen.
Radioaktive Partikel wurden auch in Gemüse, Fisch und Reis entdeckt.
Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf die radioaktive Cäsium-Isotope gelegt. Mit einer Halbwertszeit von 30 Jahren sind sie ausgesprochen gefährlich. Auch Wanderfische wie Lachs, Sardinen und Makrelen werden genau untersucht. Fisch ist gehörten zu den Hauptnahrungsmitteln in Japan. Nach wie vor entweicht Radioaktivität aus der Atomanlage.
Die Katastrophe ist noch nicht vorbei, auch wenn in den Medien weniger darüber gesprochen wird.
Das Desaster in Fukushima führt wieder einmal vor Augen, wie gefährlich Atomkraft ist. Es ist an der Zeit abzuschalten und auf öko Strom umzusteigen, im Sinne der derzeitigen und zukünftigen Generationen.







