
Pommes frites sind die Leibspeise vieler Kinder und Erwachsener. Wer keine Fritteuse sein eigen nennen kann, greift auf Backofen Pommes zurück.
Da sie oftmals als gesund und fettarm deklariert werden, nahmen die Ökotester die Backofen Pommes genau unter die Lupe. Gekauft wurden, bei Discountern, Supermärkten und einem Lieferservice insgesamt 20 verschiedene Sorten Pommes für den Backofen.
Die Waren wurden insbesondere auf die Schadstoffe Acrylamid und 3-MCPD-Fettsäureester getestet, welche in zubereiteten Pommes gefunden werden können. 3-MCPD-Ester könenn bereits im Rohzustand entstehen. Der Schadstoff kann sich im menschlichen Körper in freies 3-MCPD-Ester auflösen. Die Folge können Nierenschäden und gutartige Tumore sein. Das 3-MCPD-Ester entsteht während der industriellen Reinigung von Palmöl. Auf Palmöl Produkte sollte in jedem Fall verzichtet werden. Für die Gewinnung von billigem Palmöl muss wertvollere Regenwald weichen.
Die Ökotester kamen einem Etikettenschwindel auf die Spur. Anstatt dem deklarierten Sonnenblumenöl, wurde mit Palmöl gepanscht. Was wiederum zu erhöhten 3-MCPD-Ester Werten führte.
Das Testergebnis ist durchwachsen. Überraschenderweise gehören zu den Testsiegern Backofen Pommes aus dem Discounter. Sie schnitten sogar noch besser als die Bio Konkurrenz ab.
Positiv fiel auf, dass die Acrylamid Belastung sämtlicher Testprodukte, im gefrorenen Zustand weit unter den gesetzlichen Vorgaben liegen. Nach der Backzeit waren die Werte hingegen relativ hoch.
Abwertungen gab es für Pommes mit unnötigen Zusatzstoffen wie Phosphate, Verdickungsmittel, Farbstoffe, Salz und Dextrose.
Wer auf seine Gesundheit achtet, sollte einen Bogen um Palmöl Pommes machen, das kommt auch den Regenwäldern zu Gute. Aufgrund des enorm hohen Fettgehaltes von Pommes, sollte ohnehin auf den regelmäßigen Verzehr von Pommes verzichtet werden.
Das gesamte Testergebnis gibt es bei Ökotest.







