
Anlässlich, des vergangenen Osterfests gab Greenpeace ein neues Supermarkt Ranking in Auftrag. Es galt zu überprüfen wieoft beim Hühnerfutter Gentechnik im Spiel war. Legehennenhaltung werden mit bis zu 20% Gen-Soja gefüttert.
Der Großteil der Verbraucher möchte auf Gentechnik in Lebensmitteln verzichten. Trotzdem gibt es bislang keine entsprechenden Gesetzte, welche eine Kennzeichnungspflicht für tierisch erzeugte Produkte, bei denen Gen-Tierfutter zum Einsatz kam, vorsieht. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte Bio Eiern den Vorzug geben. Die Bio Richtlinien verbieten den Einsatz von genmanipuliertem Futter. Zudem ist der Lebensstandard der Tiere deutlich besser.
Die getesteten Super- und Discountmärkte schlossen im Test unterschiedlich ab. Positive Vorreiter sind Tegut und Kaufland. Tegut will ab Juni diesen Jahres nur noch gentechnikfreie Eier anbieten. Kaufland hat bereits einen gentechnikfreien Eieranteil von 75% und will die restlichen Eier entsprechend kennzeichnen und ab Mai 2011 komplett aus dem Angebot nehmen.
Seit dem letzten Dioxin Skandal, wird dem Handel bewusst, dass die Verbraucher vermehrt auf die Herkunft ihrer Lebensmittel achten und bewusster einkaufen. Gentechnisch verändete Pflanzen erfordern einen erhöhten Einsatz von Pestiziden. Pestizide als auch die Monokulturen gefährden die Vielfalt von Flora und Fauna.
Wenn möglich, am Besten Eier beim lokalen Bio Bauern kaufen und sich selbst von der Lebensweise und Versorgung der Tiere überzeugen.
Das komplette Testergebnis gibt es bei Greenpeace.







