
Die Weihnachtszeit steht kurz bevor, in den Geschäften steht er schon seit einigen Wochen im Regal: Lebkuchen. Wer Lebkuchen nicht sonderlich mag, kann sich glücklich schätzen. Denn die aktuelle Studie des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) untersuchte Lebkuchen zum wiederholten Male auf Acrylamid.
Die letzte Untersuchung fand Anfang 2008 statt. Leider wurde in der aktuellen Studie wieder und vor allem mehr Acrylamid als zuvor gefunden. Ebenso bei Kaffeeersatz und Kartoffelpuffern. Bei Kartoffelchips, Zwieback, Keksen für Babys und Kleinkinder, sowie bei Knäcksebrot haben sich die Werte verbessert.
Acrylamid steht im Verdacht Krebs zu erregen. Der Stoff kann beim Backen, Rösten, Braten und Frittieren, von Lebensmitteln die einen hohen Stärkegehalt haben, entstehen.
Für die aktuelle Studie des BVL wurden 4000 Produkte untersucht. Leider gab es seitens des BVL keine genauen Angaben zu den untersuchten Produkten und deren Herstellern. Eine Entscheidung zu Gunsten der Industrie.
So muss jeder Verbraucher selbst entscheiden, ob er das Risiko Acrylamid im Lebkuchen in Kauf nehmen möchte.







