
Wenn im Herbst die Blätter fallen, kommen Laubsauger zum Einsatz. Mit lautem Getöse wird das Laub auf einen Haufen geblasen, um dann entsorgt zu werden. Der Schallpegel eines Laubsaugers liegt bei über 100 Dezibel, das ist vergleichbar mit einem Presslufthammer. Der Lärm des Laubsaugers stellt eine Belästigung für Anwohner dar und kann zu bleibenden Schäden beim Benutzer führen.
Ab 85 Dezibel kann es bei Dauerbelastungen der Ohren, zu einem Hörschaden kommen.
Viele der Laubsauger werden zudem mit einem Verbrennungsmotor betrieben. Dessen Abgase können widerum der Gesundeheit schaden.
Vielen Menschen ist nicht bewusst,dass der Laubsauger das komplette Biosystem des Bodens aus dem Gleichgewicht bringt. Wenn die Luft mit 220km/h aus dem Laubsauger stößt, werden wichtige Futterquellen und Lebensräume von Kleinstlebewesen wie Spinnen, Insekten, Würmern und Kleinsäugern zerstört. Die Schutzschicht des Bodens ist von enormer Wichtigkeit für ein intaktes Biosystem. Sie schützt den Boden vor Frost und Austrocknung.
Als umweltfreundliche Alternative zum Laubsauger können Rechen und Harke genommen werden. Das gesammelte Laub kann im Anschluss einfach auf Blumenbeeten verteilen. Dort kann es in Ruhe verrotten und bietet den Kleintieren einen Lebensraum und dem Boden Schutz. Wenn der Frühling kommt, dient das verrottete Laub als natürliche Dünger und wird in die Erde eingearbeitet.







