
In der aktuellen Studie von Ökotest nahmen Forscher 16 Säfte, die speziell für Kinder deklariert werden, unter die Lupe. Kinder lieben alles was süß ist und lassen sich mit einem Fläschchen, oder Becher mit süßem Saft schnell beruhigen. Ausreichend Flüssigkeit ist enorm wichtig für Kinder.
Gemäß den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollen Baby,s bis zum Alter von einem Jahr, einen halben Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Bei Kindern im Alter von einem bis vier Jahren, sollte täglich ein Liter getrunken werden.
Im Handel werden oftmals sogenannte Babysäfte angeboten. Der Unterschied zum Kindersaft liegt darin, dass die Säfte etwas milder sind. Viele Kleinkinder reagieren sehr empfindlich auf die Fruchtsäure und leiden dann unter einem wunden Po. Laut EU Verordnung muss in diesen Säften eine bestimmte Menge an Vitamin C enthalten sein. Den Mindest Vitamin C Gehalt kann auf natürliche Weise, bei den industriellen Säften, meist nur der Orangensaft bieten. Um das "rote Hintern Syndrom" zu vermeiden, reichern die Hersteller daher ihre Säfte mit synthetischem Vitamin C an. Idealerweise werden die natürlichen Produkte Sanddorn oder Acerolakirschen beigemischt, um den höheren Vitamin C Gehalt zu erreichen. Kleinkinder haben einen erhöhten Bedarf an Vitamin C, um das Eisen aus der Nahrung besser zu verarbeiten.
Die Ökotester beurteilten alle 16 Säfte mit "sehr gut“ oder "gut“. In manchen Säften wurde zu viel Süssungsmittel gefunden, dafür gab es Punktabzug. In vertretbaren Mengen wurde, sowohl Kupfer, als auch Nickel gefunden. Beide Stoffe können in größeren Mengen der menschlichen Leber schaden.
Viele der Hersteller fügten den Säften weitere Zusatzstoffe wie Eisen, Folsäure und Vitamin B12 zu. Die "Extra“ Stoffe sollen den Eltern das Gefühl vermitteln, ihren Kindern mit dem Saft etwas besonders Gutes zu tun. Allerdings reichen solche synthetische Mineralstoffe, als auch Vitamine, nicht an die Stoffe aus frischem Bio Obst und Bio Gemüse heran.
Wer seinem Kind etwas Gutes tun möchte, sollte Saft fürs Kind aus frischem Bio Obst und Gemüse, am Besten selbst herstellen. Das ist auf jeden Fall die gesündere Alternative. Die Nährstoffe kommen von echten Produkten und werden nicht künstlich im Labor erzeugt.
Alle Infos gibts bei Ökotest.







