
Getränke in Plastikflaschen zu kaufen ist heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Die Plastikflaschen sind deutlich leichter als Glasflaschen und sehr stabil. Eine Studie der Universität Frankfurt belegte bereits im März 2009, einen hohen Hormon Gehalt in Wasser aus Plastikflaschen.
Trotz der erschreckenden Studie sind Getränke in Plastikflaschen nach wie vor der Renner im Getränkemarkt.
Deshalb möchte Die HAF Redaktion noch einmal an die Studie der Universität Frankfurt erinnern:
Im Abwasser werden regelmäßig ausgesprochen hohe Östrogen Werte festgestellt. Dies ist teilweise auf die erhöhte Einnahme der Antibabypille und folglich ihrer Ausscheidung zurück zu führen.
Die gefundene Hormon Konzentration in den Plastikflaschen war teilweise höher als die des Abwassers. Wasser aus PET Flaschen enthält doppelt soviele Östrogene wie Wasser aus Glasflaschen. Manche Proben wiesen 75 Nanogramm östrogenähnliche Stoffe pro Liter auf. Das Team um den Frankfurter Forscher Martin Wagner und des Leiters der Ökotoxikologie, Prof. Dr. Oehlmann, untersuchte mit Hilfe eines weltweit ethablierten Biotest die gesamte hormonähnliche Belastung des Wassers aus Plastikflaschen.
Den entgültigen Beweis erbrachten Tests mit der neuseeländischen Zwergdeckelschnecke. Das kleine Tier reagiert extrem empfindlich auf östrogenähnliche Substanzen. Für den Test wurden die Tiere in die Plastikflaschen gesetzt. Wie erwartet reagierte die Schnecken Gattung und bildete weitaus mehr Embryonen. Dies beweist, dass die in den Plastikflaschen enthaltenen Stoffe wie das weibliche Hormon Östrogen wirken.
Die Industrie zeigt sich nachwievor verhalten und sucht Entschuldigungen, wie „die gesetzlichen Grenzwerte werden eingehalten“.
Angesehene Forscher, Professoren und Ärzte warnen eindringlich vor dem Konsum von Getränken aus Plastikflaschen. Insbesondere Schwangere, Babys und Kleinkinder sind gefährdet. Tests bei Ratten belegen, dass die Inhaltsstoffe zu Langzeitschäden wie eine verfrühte oder verspätete Pubertät, Verhaltensstörungen und Abnahme der Fruchtbarkeit führen können. Diese Wirkungen können beim Menschen nicht ausgeschlossen werden.
Wem seine Gesundheit am Herzen liegt, sollte lieber in Kauf nehmen die schweren Glasflaschen ins Haus zu tragen, anstatt sich mit leichten Plastikflaschen zu vergiften.







