In Spanien als auch in Südamerika haben Stierkämpfe Tradition, viele Spanier gehen gerne und regelmässig zum Stierkampf. Stierkämpfe haben eine lange Geschichte, die bis in die Antike führt.
Die Familie Romero aus Ronda führte die Stierkampf Methode, wie wir sie in der heutigen Zeit kennen ein. Es war Francisco Romero, der die Muleta (das rote Tuch) als auch den Estoque (Stoßdegen) für den Stierkampf berühmt machte.
Der Ablauf eines Stierkampfs folgt strengen Regeln:
An einem Tag erfolgen in der Regel sechs Stierkämpfe, mit drei matadores. Helfer der matadores sind die picadores und die banderilleros.
Ein Trompetensignal kündigt die Ankunft des Stiers in der Arena an. Das gehetzte Tier stürmt in die Arena und wird von den picadores, welche sich auf Pferden in der Arena bewegen, mit Lanzen traktiert. Die Lanzen werden in den Nacken des Stiers gestochen. Sie sind mit Wiederhaken versetzt, welche beim Stier zu starken Blutungen innerhalb der Nackenmuskulatur führen. Langsam aber sicher verliert der Stier an Kraft. Blut quillt aus dem Nacken hervor. Es ist ein sehr grausames und qualvolles Schauspiel. Für den Matador ist es nun ein Leichtes den geschwächten Stier mit dem roten Tuch noch ein wenig zu reizen und ihn dann mit dem tercio de la muerte, mit dem Degen den Todesstoss zu verpassen.
Kürzlich kam es bei einem Stierkampf in Mexiko zum Eklat. Der agierende Matador ergriff die Flucht vor dem wütenden Stier. Das Motiv des Matadors lautete wie folgt : „Ich habe nicht die Fähigkeit. Das ist nicht mein Ding.“ Im Anschluss wurde der Matador wegen Vertragsverletzung festgenommen. Gegen Zahlung einer Geldbusse, die von PETA USA übernommen wurde, setzte die Justiz den 22 jährigen Matador wieder auf freien Fuß. PETA USA setzte ein erneutes Zeichen gegen den Stierkampf.
Stierkämpfe sind brutale und unnötige Tierquälerei. Wie können sich angeblich zivilisierte Menschen daran ergötzen zu zuschauen wie ein Tier bis zum Tod malträtiert wird?!













