Tiefkühlgerichte und andere Fertigprodukte scheinen laut des deutschen Tiefkühlinstituts schwer im Kommen zu sein.
Gemäss den Angaben von Udo Perenz, Vorsitzender des Tiefkühlinstituts in Köln, gegenüber der Nachrichtenagentur ddp, stiegen die Zahlen im Jahr 2009. Insgesamt wurden 0,7 Prozent mehr Tiefkühlprodukte als noch im Jahr 2008 verkauft. Das heisst die Deutschen kauften insgesamt 3,22 Millionen Tonnen Tiefkühlkost ein. Daraus ergibt sich ein pro Kopf Verbrauch von 39,2 Kilogramm im Jahr. Insbesondere fertige Backwaren und Snacks stehen bei den Verbrauchern hoch im Kurs.
Auch die Zeitschrift Ökotest beschäftigte sich mit dem Thema Tiefkülkost. Für die Testreihe wurden 26 Fertigprodukte aus dem Discounter überprüft dabei waren: Linseneintopf, Tiefkühl Pizza und Tiefkühl Lasagne.
Ein „sehr gut“ konnte keines der Fertigprodukte erzielen. Die Tester kamen zu dem Ergebnis, dass meist viel zu viel Salz verwendet wird. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt einen Verbrauch von nicht mehr als sechs Gramm Salz pro Tag. Die Fertiggerichte kamen oftmals schon mit mehr als drei Gramm Salz pro Mahlzeit daher. Zudem sind die Fertiggerichte ausnahmslos regelrechte Kalorienbomben. Der Geschmack der Produkte war meist alles andere als natürlich, Geschmacksverstärker in Form von Hefextrakten oder Sojaeiweißhydrolysat enthalten Glutamat und sind daher alles andere als empfehlenswert.
Die Mängelliste ist lang, es fällt auf, dass viele Gerichte nicht das halten was sie optisch versprechen. Der Käse auf der Lasagne ist schwindend gering, anstatt Reibekäse wird Analogkäse oder billiger Schmelzkäse verwendet uvm.
Wer sich gesund ernähren möchte sollte nicht zu Fertiggerichten greifen, sondern selbst kochen. Frische Produkte lassen sich mit ein wenige Übung ebenso schnell verarbeiten wie Fertiggerichte. Probieren Sie es einfach aus, Sie werden überrascht sein wie schnell und einfach und vor allem lecker das Selbst gekochte sein kann.













