
In der Vogelwelt hat der Frühling bereits Einzug gehalten. Versteckt in Nischen, Hecken, Mauern, Nistkästen und an vielen anderen Orten, ziehen Vogeleltern bereits ihre Vogelkinder groß.
Für den Bau des Nests brauchen die Vogeleltern rund acht Tage. Für den Nestbau sammeln sie Gräser, Lehm, Moos und Zweige, selbst Tierhaar wird mitverarbeitet.
So unterschiedlich wie die Vogelarten sind, so unterschiedlich sind auch ihre Nester. Singvögel bauen meist napfartige Nester die nach oben offen sind, Elstern bevorzugen geschlossene Nester bei denen der Eingang an der Seite des Nests liegt. Auf diese Weise schützen die Elstern ihre Jungvögel vor Krähen oder Raben.
Die Brutzeit der Eier beträgt ca. drei bis vier Wochen, bei den meisten Vogelarten ist das Weibchen für das Brüten verantwortlich, während das Vogelmännchen die Nahrung für die Vogelfamilie beschafft. Die Vogelkinder verbleiben rund drei Wochen im Nest, bevor sie flügge werden und das Nest verlassen.
Naturfreunde sollten die Vogelnester nur mit Abstand betrachten, am besten mit einem Fernglas. Auf diese Weise werden die Tiere nicht unnötig gestört.
Der Herbst ist die vogelreichste Jahreszeit, die Jungtiere sind inzwischen alle flügge und tummeln sich mit den älteren Tieren. Leider überleben viele Jungvögel ihren ersten Winter nicht. Sie werden entweder gefressen oder verhungern.
Der Frühling beginnt in der Vogelwelt deutlich früher, wenn es vielen Menschen draußen noch zu kühl ist, bauen die Vögel bereits ihre Kinderstuben.







