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Blickpunkt Ernährung Ökotest - Babybrei schneidet schlecht ab

Ökotest - Babybrei schneidet schlecht ab Hot

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Das Verbrauchermagazin Ökotest überprüfte sieben Babybrei Produkte von drei verschiedenen Herstellern. Der Babybrei kommt in neuer Verpackung daher. Zusätzlich zum Babybrei im Gläschen gibt es Babynahrung nun auch im Plastikbecher zu kaufen.

Dies nahmen die Ökotester zum Anlass sowohl die Belastung der Babynahrung durch Schadstoffe als auch die Sicherheit der Verpackung zu überprüfen.

Die Ergebnisse sind erschreckend, über die Hälfte der getesteten Babybreie bekamen die Note “ungenügend” bis “mangelhaft”:

  • In einem Großteil der untersuchten Babybreie wurden die krebserregenden Stoffe Benzol und Furan gefunden.
  • Benzol ist auch in Benzin enthalten und gilt als Luftschadstoff.
  • Bereits 2009 stellte Ökotest Benzol in Karottenbrei fest.
  • Es wird vermutet dass Karotten bei enormer Erhitzung, die Bildung von Benzol beschleunigen können.
  • In drei der getesteten Babybreie stellte das Ökotest Team erhöhte Furangehalte fest.
  • Tierversuche belegen, dass Furan krebserregend sein kann.
  • Furan entsteht bei der Behandlung von Lebensmitteln unter starker Hitzeeinwirkung.
  • Bereits 2009 kochte ein Ökotest Team Karotten-Kartoffel-Brei um den Furan Gehalt zu ermitteln. Nach einer normalen Kochzeit von 20 Minuten wurde keinerlei Furan festgestellt.
  • Ein Forscherteam des Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe machte einen ähnlichen Test. Die Forscher kochten den Brei und hielten ihn im Anschluss eine Stunde warm. Sie stellten dabei sehr geringe Mengen von Furan fest.
  • Die Ökotest Forscher fanden zudem Cadmium in tolerierbarer Menge  in den untersuchten Babybreien.
  • Cadmium wird von Getreide- und Gemüsepflanzen über den Boden aufgenommen.

Das positive Resultat der Testergebnisse:

  • In den Plastikverpackungen der Babybreie wurden keinerlei Weichmacher gefunden.
  • Das Ökotest Team fand keinerlei Pestizid Rückstände oder schädliche Keime.
  • Der Nitratgehalt wurde insgesamt als sehr gering eingestuft.
  • Pflanzen benötigen Nitrat für ihr Wachstum, in zu großen Mengen ist es allerdings für den Menschen schädlich.

Resultierend ist zu sagen, dass Säuglinge und Kleinkinder enorm empfindlich auf Schadstoffe in Lebensmitteln reagieren.

Eltern die sich um das Wohl und die Gesundheit ihrer Kinder sorgen, sollten den Babybrei für ihr Kind aus frischen Bio Produkten selbst herstellen. Mit frischem Bio Gemüse und Bio Obst, einem Herd, einem Pürrierstab oder Mixer ist dies kein großes Unterfangen. Den fertigen Brei einfach portionieren und tiefkühlen. Denn nur so haben die Eltern die grösste mögliche Sicherheit, dass ihr Baby nur das Beste zu essen bekommt.

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Babybrei lieber selber machen

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Geschrieben von Britta
28 März 2010
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Für mich steht fest, ich werde den Babybrei für meine Kleine nur noch selber machen. Mein Freund und ich essen auch nicht aus der Tüte. Gut das es Insitutionen wie Ökotest gibt. Die Industrie sollte sich was schämen!

 
 
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