
Wenn im Frühling die Temperaturen steigen, erwacht auch die Tierwelt aus ihren Überwinterungsquartieren.
Kröten, Mulche und Frösche machen sich im Frühling auf Wanderschaft zu ihren Laichgewässern. Die ersten warmen Tage in Verbindung mit Regen animiert die Tiere zum Aufbruch.
Selbst wenn das Kalenderblatt noch Februar zeigt, sind die Kröten und Frösche schon unterwegs. Die Hauptwanderzeit der Amphibien liegt in der Regel im März, je nach Wetterlage eventuell auch erst im April.
Die Frosch und Kröten Wanderungen finden meist in den Abend- und Nachtstunden statt.
Die Kröten und Frösche müssen oftmals zahlreiche Straßen passieren um an ihre Laichplätze zu kommen. In manchen Dörfern und Städten werden Straßen teilweise komplett gesperrt oder zumindest eine Tempo 30 Zone mit entsprechenden Warnschildern eingerichtet. Zusätzlich dazu stellen Naturschutzvereine jedes Jahr kleine Zäune entlang der Straßen auf, um den sicheren Tod der Kröten und Frösche auf den Straßen zu verhindern. Die Tiere werden von freiwilligen Helfern eingesammelt und auf die andere Straßenseite gebracht. Helfer sind immer gerne gesehen, Interessenten können sich bei ihren örtlichen Naturschutzgruppen, beispielsweise dem NABU e.V. erkundigen.
Wer die Kröten Wanderungs Zonen innerhalb seines Umfeldes kennt, sollte in der Zeit die betroffenen Straßen am Besten umfahren.







