
Der diesjährige Winter zeigt sich zum Leidwesen der Greifvögel von seiner kältesten Seite. Die Hauptbeutetiere der heimischen Greifvögel sind Mäuse. Das unbeständige Wetter Anfang 2009 hat die Mäusepopulation deutlich reduziert.
Schleiereule, Mäusebussard, Stein- und Waldkäuze könnten diesen Winter ohne die Hilfe der Bauern verhungern. Die Schleiereule ist besonders bedroht, da sie für den Winter im Gegensatz zu anderen Tieren keine Fettreserven aufbaut.
Da sich die Mäuse unter der geschlossene Schneedecke verstecken, kommen laut Olaf Strub vom NABU Rheinland-Pfalz die Greifvögel auf freier Fläche kaum an ihre Nahrung heran.
Deshalb bittet der NABU die Landwirte darum ihre Scheunentore für Greifvögel zu öffnen. Die hungrigen Tiere werden ihr Jagdgebiet sicherlich auf die geöffneten Scheunen ausweiten. An alt bekannte Eulenbrutplätzen kann zudem Stroh und Körner ausgelegt werden, das lockt die Mäuse an die den Greifvögeln als Nahrungsquelle dienen.
Die Greifvögel dezimieren zudem den Mäusebestand in den Scheunen auf natürliche Weise, die Bauern werden so bequem und ohne jeglichen Gifteinsatz von ihren “Scheunen Mäusen” befreit.
Bei geöffneten Scheunen gewinnen alle Beteiligten, sowohl der Vogel als auch der Landwirt.







