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Blickpunkt Tierwelt Hilfe da steht ein Wildschwein

Hilfe da steht ein Wildschwein Hot

Zum Feierabend oder am Wochenende zieht es viele hinaus in die heimischen Wälder, zum Joggen, Radfahren oder Nordic Walking. Tief durch atmen und die Seele in der Natur baumeln lassen, Entspannung pur umgeben von der Natur.

Insbesondere im Herbst kann es Sportlern und Spaziergängern passieren, dass ein Wildschwein oder gar eine ganze Wildschwein Rotte den Weg kreuzt. Der Herbst ist ein Schlaraffenland für Wildschweine, es gibt Nahrung im Überfluss Kastanien, Eicheln und Wallnüsse stellen die perfekte Grundlage für den erforderlichen Winterspeck dar.

Wem ein einzelnes Wildschwein oder gar eine ganze Wildschweinrotte über den Weg läuft sollte am Besten ganz ruhig stehen bleiben. Auf diese Weise bietet sich die Möglichkeit, die Tiere aus der Nähe zu beobachten. Dadurch fühlen sich die Wildschweine  meist ungestört und ziehen weiter. Jegliche direkte Konfrontation mit den Tieren sollte vermieden werden. Wenn sich Frischlinge in der Rotte befinden, können die Bachen (Muttertiere) durchaus empfindlich reagieren. Ihre Bisse sind schmerzhaft, jedoch nicht lebensgefährlich. Keiler (männliches Wildschwein) greifen an, indem sie versuchen ihren Gegner umzuschmeissen. Ihre Zahnreihen reiben permanent aneinander, dadurch bleibt das Gebiss rasierklingenscharf.

Hundebesitzer sollten ihren Hund sofort an die Leine nehmen. Wildschweine sind Hunden gegenüber immer überlegen, sie haben eindeutig mehr Körpermasse. Kleine Hunde haben theoretisch bessere Karten, da sie wendiger sind und dem Wildschwein besser aus dem Weg gehen können.

Wildschweine haben es gerne bequem und werden zu Beginn der Dunkelheit, immer häufiger in Städten gesichtet. Die Tiere fühlen sich im Schutz der Dunkelheit sicher und verlieren schnell die Scheu vor fremden Geräuschen und Gerüchen. Wo Menschen leben entsteht Müll, der Müll stellt eine wunderbar einfache Nahrungsquelle für die Tiere dar. Wer ein bedrohliche klingendes Schnauben vernimmt, muss sich nicht sonderlich fürchten. Das sogenannte “blasen” der Wildschweine klingt schlimmer als es in Wirklichkeit ist. In der Regel greifen Wildschweine keine Menschen an. Anders sieht es bei angeschossenen oder verletzten Wildschweinen aus, um diese sollte besser ein großer Bogen gemacht werden.

Mit ein wenig Rücksicht auf die Natur und ihre Lebewesen, kann der Mensch die Vorzüge der Natur voll und ganz genießen. Bei eventuellen Fragen oder Unsicherheiten, geben die örtlichen Forstämter gerne Auskunft.

 




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