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Blickpunkt Tierwelt Rinder für die Landschaftspflege

Rinder für die Landschaftspflege

Ökologischer kann Landschaftspflege kaum sein. Die Galloway Rinder Sepp und Xaver sorgen gemeinsam mit fünf Artgenossen für den Naturschutz, in einem Tal der bayrischen Gemeinde Jettenbach am Inn.

Das Tal zählt zu den Besitztümern des Grafen Törring. Graf Törring verpachtet dieses, für eine Pacht von einem Euro pro Jahr, an den BUND für Naturschutz.

Die Tiere mit dem zottigen Fell, fressen was das Zeug hält, das ist auch gut so. Denn auf diese Weise regulieren sie auf ganz natürliche Art und Weise die Freihaltung der Fläche.

Das Leben der Galloways ist nicht vergleichbar mit dem eines regulären Mastbullens. Die Rinder verbringen ihr Leben zu jeder Jahreszeit im Freien, ob Schnee oder Regen, ob kalt oder warm. Selbstverständlich kann es auch zu Rangkämpfen unter den Jungbullen kommen. Aber all das gehört zum Leben eines Rindes in freier Natur dazu.

Für die Artenvielfalt ist es wichtig, dass das Tal nicht zuwuchert. Dank der aktiven Landschaftspflege der Galloways, fühlen sich Ringelnatter, Mistkäfer, Schwertschrecke, Gelbbauchunke und viele andere Tiere heimisch im Jettenbacher Tal.

Die positiven Aspekte dieses Konzepts liegt auf der Hand. Für die Rinder selbst, als auch für die entstandene Artenvielfalt im Tal.


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