
Wer regelmäßig Brokkoli und Kohl verzehrt kann sich möglicherweise vor Blasenkrebs schützen. Dies ist das Ergebnis einer Studie mit 1400 Probanden, welche vom Deutschen Krebsforschungszentrum (dkfz) in Heidelberg durchgeführt wurde.
Die Wissenschaftler führen die positive Wirkung auf die enthaltenen Senföle zurück. Für die wissenschaftliche Untersuchung beantworteten 700 Patienten, welche vor kurzem mit Blasenkrebs diagnostiziert wurden und 700 gesunde Menschen einen Fragebogen zu ihren Ernährungsgewohnheiten. Anhand der Fragebögen wurde die Menge der über die Nahrung aufgenommenen Isothiocyanaten (ITC), welche auch Senföle genannt werden, berechnet.
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass die an Blasenkrebs erkrankten Patienten, im Vorjahr deutlich weniger ITC reiche Nahrung zu sich genommen hatten. Diejenigen, die in ihrer Nahrung hohe ITC Werte verzeichnen konnten, wiesen ein um knapp 30 Prozent geringeres Erkrankungsrisiko auf. Diese These bestätigte sich insbesondere bei den männlichen, älter als 64-Jährigen und den Rauchern unter den Probanden.
Senföle sind vor allem in Gemüse der Kreuzblütengewächse zu finden, dazu gehören unter anderem Brokkoli, Rettich, Radieschen, Kohlrabi, Weiß- und Rotkohl.
Wer auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achtet, kann heute und in der Zukunft viel für seine Gesundheit tun.







