
Passionierte Katzen oder Hundehalter haben sicherlich schon immer geahnt, dass ihre vierbeinigen Begleiter positiv zum Stressabbau beitragen.
Wissenschaftler der Universität von Buffalo NY, testeten das Verhalten von 240 Ehepaaren in Stresssituationen. 120 der Ehepaare besaß ein Haustier die andere Hälfte führte einen haustierfreien Haushalt.
Im Test mussten die Probanden komplizierte Rechenaufgaben lösen und währenddessen eine Hand für zwei Minuten in Eiswasser halten.
Den Testpersonen war es selbst überlassen ob sie die Aufgabe mit der Anwesenheit ihres Partners, eines Freundes, ihrem Hund oder ihrer Katze lösen wollten. Die Herzfrequenz der Probanden wurde während der gesamten Zeit genauestens überwacht. Probanden welche einen Hund oder Katze hatten, waren in der Lage ihre Aufgaben schneller und konzentrierter zu lösen. Die Herzfrequenz der Tierhalter war ruhiger und sie zeigten deutlich weniger Stresssymptome an. Wohingegen Probanden die sich für die Unterstützung durch ihren Partner entschieden hatten, die meisten Rechenfehler machten.
Dass Haustiere beim Stressabbau behilflich sein können, ist schon seit langem bekannt.
In Japan gibt es beispielsweise sogenannte Katzencafés. Was in europäischen Gefilden als merkwürdig erscheint, ist in Japan Gang und Gebe. Die Mieten in Japan sind horrend und nicht immer ist ausreichend Platz für ein Haustier vorhanden. Für umgerechnet vier bis sieben Euro die Stunde, kehren Japaner in den Katzencafés ein, hier kann gekrault, gekuschelt und gefüttert werden. Manche kommen auch nur ins Katzencafé um die Tiere zu beobachten, allein das fördert bereits den Stressabbau.
Es ist sicherlich für alle Tierhalter eine schöne Bestätigung zu wissen, dass ihr Tier eine positive Auswirkung auf die eigene Psyche hat.
Alle zukünftigen Tierhalter sollten allerdings auch bedenken, dass mit der Anschaffung eines Tieres ein Verantwortung übernommen wird. Eine wunderschöne Verantwortung aber immerhin eine Aufgabe für mehrere Jahre.







