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Blickpunkt Naturschutz Artenschutz wenn die Heimreise teuer wird

Artenschutz wenn die Heimreise teuer wird

Heutzutage verschlägt es Urlauber in die entferntesten und exotischsten Länder.

Viele Touristen lieben die exotischen Souvenirs, welche sie in Shops und auf Märkten angeboten bekommen. Emy (4) Schäferhündin, von Beruf Spürhund für den Zoll, hat eine Nase für alles was verboten ist. Tigerfelle, Krokodile, Eidechsen-Taschen, uvm.

Die Wenigsten wissen, dass selbst die Einfuhr von Kaviar verboten ist. Störe, unterstehen dem Artenschutz, daher dürfen ihre Eier nicht unbegrenzt eingeführt werden.
Jedes Jahr aufs Neue warnen der Zoll und das Bundesamt für Naturschutz mit Aktionen an Flughäfen, vor der Einfuhr von illegalen Souvenirs.

Es sollte inzwischen allgemein bekannt sein, dass die Einfuhr von kleinen Äffchen, bunten Papageien, Schlangenleder, Korallen, Riesenmuscheln oder Elfenbeinprodukten schon seit langer Zeit verboten ist.
Trotzdem werden immer wieder Urlauber und auch Händler mit lebenden, unter Artenschutz stehenden Tieren aufgespürt. Beim Auffinden sind viele bereits tot weil sie den Flug und das Versteck im geschlossenen Koffer nicht überlebt haben.

Wer erwischt wird muss mit einer Strafe von mindestens 100 Euro rechnen. Händlern die regelmäßig erwischt wurden, kann eine drei jährige Haftstrafe drohen. Verbotene Souvenirs gibt es in vielen Ländern Asiens oder Afrikas an jeder Ecke zu kaufen. In der chinesischen Medizin z.B. können Produkte vom Tiger, Nashorn, Kobra oder dem Seepferdchen erworben werden.

Die beschlagnahmten Waren werden an Museen oder Schulen weitergeben. Auf diese Weise kann der Artenschutz bereits zu Schulzeiten bekannt gemacht werden. Lebende Tiere finden meist in zoologischen Gärten ihr neues zu Hause. Allerdings ist nicht alles verboten. Die Einfuhr von Orchideen Pflanzen ist verboten, einzelne Blüten hingegen sind erlaubt, beim Kaviar liegt das genehmigte Maximum bei 125g.

Umso höher die Nachfrage, desto besser die Verkaufschancen der Händler.

Wer einfach die Finger von unter Artenschutz stehenden Produkten lässt, unterstützt die Artenvielfalt der Erde. Sowie die Geldstrafe für die illegale Einfuhr der Waren. Denn Spürhund Emy und ihre Kollegen finden fast alles.


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