
Immer wieder geht es in den Medien um die Macht der Verbraucher. Es wird viel diskutiert. Reicht das jedoch aus, um Verbraucher zum Umdenken zu animieren?
Carrott Mob Berlin ist eine Gruppe Freiwilliger junger, ökologisch denkender Menschen, die einen Unterschied machen wollen. Der Grundgedanke der Gründer war es, den Menschen Wege zum nachhaltigen Lebensstil zu ebnen. Hierbei geht es nicht um Geld, Carrot Mob, ist eine Non Profit Organisation.
Die Organisation bietet Geschäften und Unternehmen Anreize ihr Unternehmen umwelt- und sozialverträglich zu führen. Der Carrot Mob entscheidet sich insbesondere für kleine Unternehmen, da sie es in der Regel schwerer haben als große und etablierte Geschäfte oder Ladenketten.
Die erste Aktion war für den 13. Juni 2009 in Berlin Kreuzberg angesetzt worden. Hunderte von Menschen stürmten um 16:00 den Spätverkauf Multikulti in der Wiener Str. in Berlin Kreuzberg. 35% des Gesamtumsatzes, welcher durch den Carrot Mob gemacht wird, wird in den Umbau des kleinen Geschäfts investiert. Der Ladenbesitzer wird das Geld für den energieeffizienten Umbau seines Ladens verwenden. Der CO2 Ausstoß wird langfristig gesenkt und das Geschäft wird immer klimafreundlicher. Die Vorteile des Unternehmers liegen auf der Hand, er kann sein Image und seinen Bekanntheitsgrad verbessern, nachhaltig etwas gutes für die Umwelt tun und natürlich jede Menge Einnahmen verbuchen.
Es muss sicher gestellt werden, dass die Versprechen zu den umweltfreundlichen Umbaumaßnahmen auch durchgeführt werden.
Ein Vertrag zwischen dem Carrot Mob und dem Unternehmen sorgt für die Einhaltung des Vereinbarten. Der Unternehmer verpflichtet sich, dem Carrot Mob, bei der Umsetzung der ökologischen und klimafreundlichen Neuerungen, freie Hand zu lassen. Auf diese Weise ist sicher gestellt, dass der ökologische Gedanke auch wirklich in die Tat umgesetzt wird.
Die Idee stammt aus den USA. Bisher gab es in Deutschland nur einen Carrot Mob, dieser Art in Berlin. Via Twitter oder dem Newsletter kann sich jeder über aktuelle Aktionen informieren.
Es macht Spaß und ist eine tolle Möglichkeit kleine Betriebe zu unterstützen, die sich nachhaltig, ökologisch verbessern wollen.







