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Blickpunkt Ernährung Herbst ist Pilzzeit

Herbst ist Pilzzeit Hot



Endlich ist es soweit. Vom Spätsommer bis in den Herbst gehen die Menschen in den Wäldern auf Pilzsuche. Es gibt nichts schöneres als sich sein Abendessen selbst zu sammeln.

Jedoch sollten einige Aspekte beachtet werden bevor es hinaus in Wald und Flur geht. Pilze sind in unterschiedlichen Biotopen zu finden, das Sammeln in Naturschutzgebieten und Nationalparks ist jedoch verboten.

Zu den beliebtesten Pilzen zählen die Steinpilze, Pfifferlinge und Maronen. Maronen sind meist unter Kiefern und Fichten zu finden. Pfifferlinge und Steinpilze fühlen sich in Laub- und Nadelwäldern am wohlsten. Der Wiesenchampignon ist auf Wiesen und Weiden zu finden.

Die Pilzexkursion sollte nicht ohne Bestimmungshandbuch los gehen. Selbst für erfahrene Pilzesammler ist ein gutes Pilzhandbuch unerlässlich. Selbstverständlich kommt niemand mit Pilzkenntnissen auf die Welt. Wer die Pilzbestimmung nicht von den Eltern oder Grosseltern bereits vermittelt bekommen hat, kann an Pilzseminaren teilnehmen, sie werden vom NABU und in Volkshochschulen angeboten.

Erstes Gebot beim Pilze sammeln, ist es nur die Pilze zu sammeln, die auch 100 prozentig bestimmt werden können.


Giftige oder ungenießbare Pilze, bitte stehen lassen, da sie den Bewohnern des Waldes als Nahrungsquelle dienen. Desweiteren ist es wichtig nur so viele Pilze mit zu nehmen wie auch verwertet werden können. Ein Pilz sollte immer dicht am Boden abgeschnitten werden. Ein kleines, scharfes Messer eignet sich hierfür am Besten. Diese Methode stellt sicher, dass an der gleichen Stelle im Folgejahr wieder ein neuer Pilz wachsen wird. Pilze sollten in einem offenem Korb transportiert werden, in Plastiktüten verderben sie schnell. Alte oder von Schnecken zerfressene Pilze bitte stehen lassen. Sie werfen noch immer Sporen ab, welche der Vermehrung dienen. Die gesammelten Pilze haben eine Haltbarkeit von ca. 24 Stunden und sollten an einem kühlen und trockenem Ort aufbewahrt werden.

Zum rohen Verzehr eignen sich die wenigsten Pilze. Manch ein Pilz kann roh gegessen sogar giftig oder ungenießbar sein. Das leckere Pilzaroma entwickelt sich in der Regel erst durch braten, schmoren dünsten oder grillen. Um es der Verdauung etwas leichter zu machen sollte die Pilzmahlzeit nicht zu spät am Abend eingenommen werden und nicht all zu üppig ausfallen.

Unter Berücksichtigung der angeführten Aspekte steht dem Gang in die Pilze nichts mehr im Wege.


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