
Der NABU e.V. wurde im Jahre 1899 von Lisa Hähnle gegründet. Ziel des Vereins ist es die Natur zu schützen. NABU möchte Jung und Alt dazu animieren sich aktiv für den Naturschutz einzusetzen. Die Natur soll für die nachfolgenden Generationen erhalten bleiben.
Seit Anfang Mai finden Vogelfreunde immer häufiger sterbende oder bereits tote Grünfinken.
Die Funde wurden zunächst in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gemacht. Inzwischen liegen Todesfälle aus Sachsen und Bayern vor. Es könnte passieren, dass sich das Finkensterben bundesweit ausbreitet.
Tierärzte des Landeslabors in Münster vermuten, dass ein Befall mit Trichomonas gallinae bei den toten Tieren vorliegt. Vor kurzem wurde der Einzeller bei einem toten Grünfink entdeckt. Der Erreger führt bei den Singvögeln zu Entzündungen des Rachen und Schlundes. Dieser Einzeller ist fuer Menschen ungefährlich.
Der Naturschutzbund bittet um Mithilfe, wer einen toten Vogel auffindet, soll dies bitte auf der Webseite des NABU unter dem Link www.Grünfinken.NABU-SH.de publik machen.
Sterbende oder soeben verstorbene Finken müssen nach Möglichkeit sofort zu einem der veterinärmedizinischen Untersuchungsämtern der Länder gebracht warden. Auf diese Weise hat der NABU die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit den Veterinärämtern, den rätselhaften Tod der Grünfinken aufzuklären.







