
Sie beginnt mit dem Herbst, die Heizperiode. Fast Jeder hat es in den eigenen vier Wänden gern schön kuschelig und warm. Leider wird oftmals falsch geheizt. Die Quittung folgt am Jahresende. Jahr für Jahr flattern teilweise horrende Nachzahlungen für entstandene Heizkosten ins Haus.
Mit einigen kleinen, aber effizienten Maßnahmen, können die Heizkosten gesenkt werden:
- Bereits vor Beginn der Heizperiode sollten die Heizungen, sowie die Heizungsanlage überprüft werden. Falls ein Heizkörper glucksende Geräusche von sich gibt, befindet sich zuviel Luft in der Heizung. Das Wasser kann nicht zirkulieren, die erhoffte gleichmässige Wärme bleibt aus. In diesem Fall muss die Heizung entlüftet werden.
- Räume, welche ungenutzt sind oder kaum genutzt werden, müssen nicht zwangsläufig beheizt werden. Hier kann die Heizung entweder auf eine niedrige Temperatur hinunter geschraubt werden oder sogar ganz ausgeschaltet werden.
- Falls die Heizungsanlage die Nachtabsenkung nicht automatisch durchführt, helfen programmierbare Thermostate, die auf das Ventil des Heizkörpers geschraubt werden. Bei einer Temperatur von 16-18 Grad, macht dies eine Ersparnis von ca. 20-30 Prozent aus.
- Falsches Lüften kann pro Heizperiode schnell Kosten von 200 Euro verursachen. Anstatt das Fenster bei laufender Heizung ständig gekippt zu lassen, sollte die Heizung ausgeschaltet werden, indessen die Fenster für einige Minuten weit öffnen.
Dabei geht es nicht nur darum, Jahr für Jahr unnötige Heizkosten einzusparen. Wer richtig heizt senkt auch seinen CO2 Ausstoß, ein positiver Doppeleffekt, für das eigene Portemonnaie und die Umwelt. Denn jeder Liter Heizöl und jeder Kubikmeter Gas kostet Geld und belastet die Umwelt mit 2,56 kg CO2.







