
Bienen und Hummeln sind für viele von uns ein selbstverständlicher Teil der Natur. Sie sind insbesondere im Frühjahr und Sommer zahlreich vertreten, überall summt und brummt es.
Vielen ist nicht bewusst, dass die Bienenbestände in Deutschland rapide zurück gehen.
Schuld daran ist unter anderem die konventionelle Landwirtschaft. Früher gab es auf den Feldern Acker Abschnitte, mit Flockenblumen, Leinsaat, Färberkamille usw. Im Frühling haben es die Blütenstaubsammler noch recht einfach. Die blühenden Obstbäume laden die Bienen zum Blütennektar sammeln ein. Viele Regionen werden allerdings immer blütenärmer. Die fleißigen Bienen müssen größere Strecken zurücklegen um genügend Nahrung zu finden. Hummeln fliegen auf der Suche nach Blüten bis zu fünf Kilometer weit. Insbesondere im Sommer haben es die Insekten schwer, genug Nahrung zu finden.
Somit fehlt oft die Nahrung für die Aufzucht des Nachwuchs.
Die sogenannten Winterbienen sorgen den Winter über für den Erhalt des Bienenvolks. Imker stellen vermehrt fest, dass ihre Bienen in den Sommermonaten eher in den Städten als in den ländlichen Regionen zu finden sind. Die Situation spitzt sich insbesondere in der Bodenseeregion zu. Die biologische Vielfalt des des Bodensee Umland ist in Gefahr. Eine Initiative der Bodensee Stiftung soll für Besserung sorgen. Die Stiftung möchte, Landwirte, Kommunen, Firmen und Gartenbesitzer zur insektenfreundlichen Gestaltung ihrer Flächen animieren.
Jeder der einen Garten hat, kann die hungrigen Bienen unterstützen.
Indem der Garten möglichst natürlich und vor allem blütenreich gestaltet werden. Örtliche Gärtnereien können wertvolle Tipps geben wie der Garten Mensch und Insekten fröhlich stimmen kann.







