
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Hund von einer Wespe oder Biene gestochen wird, ist weitaus grösser als beim Menschen. Hunde streifen durch Wiesen und Wälder und sind der Gefahr viel eher ausgeliefert. Wildtiere und Vögel machen in der Regel einen großen Bogen um die schwarz gelb gestreiften Insekten. Hunde erkennen die Gefahr nicht und versuchen meist spielerisch, die Insekten zu fangen. Katzen, Hunde und Pferde reagieren allerdings ebenso empfindlich wie Menschen auf das Gift der Bienen und Wespen.
Wenn es dazu kommt, sollte der Stachel ohne Druck und die oftmals anhaftende Giftblase, sanft entfernt werden.
Im Anschluss ist es empfehlenswert die betroffene Stelle zu kühlen. Falls sich nach dem Insektenstich Beulen auch fernab von der Einstichstelle bilden, sollte schnellstmöglich ein Tierarzt aufgesucht werden. Ähnlich wie bei Kindern, kommt es bei Hunden sehr oft zu Stichen innerhalb des Rachenraums. In diesem Fall muss das Tier einem Tierarzt vorgestellt werden, auch wenn keinerlei Atembeschwerden bemerkbar sind. Der Tierarzt kann sicher stellen, dass der Hund Medikamente bekommt, welche das Anschwellen der Atemwege verhindert.
In seltenen Fällen kann es zu einer allergischen Reaktion auch anaphylaktischer Schock genannt, kommen. Eindeutige Anzeichen sind Schwanken, Zusammenbruch, Durchfall und/oder Erbrechen. Bei diesen Sympthomen ist eine tierärztliche Untersuchung zwingend notwendig, eine Nichtbehandlung würde zu einem Kreislaufzusammenbruch führen.
Um Insektenstiche vorzubeugen ist es ratsam, den Hund nur in geschlossenen Räumen zu füttern. Insbesondere Nassfutter zieht Wespen magisch an. Wespen sind im Gegensatz zu Bienen Fleischfresser. Ein Konflikt beim Kampf um den Futternapf ist vor programmiert.
Mit kleinen Vorkehrungen und einem wachsamen Auge auf das geliebte Haustier, kann ein Insektenstich freier Sommer kommen.







