
Die Schlagzeilen sind eindeutig, das Ausmaß unendlich. In einigen Regionen der USA sind 70% der Bienenvölker ausgestorben, in Deutschland bereits bis zu 30%.
Honig ist ein sehr leckeres Produkt, dass direkt aus der Natur zu uns auf den Tisch kommt. Viele von uns verzehren ihn regelmässig ob aufs Brot, in den Tee oder einfach nur pur. Honig sorgt für Wohlbefinden, ein Esslöffel Honig kann sogar Halsschmerzen verschwinden lassen.
Bienen sind nicht nur für die Honigproduktion zuständig, auf ihnen lastet eine enorm wichtige Verantwortung.
Die meisten Pflanzen sind darauf angewiesen von Bienen bestäubt zu werden. Obst z.B. kann nur heranreifen, wenn die Blüte zuvor bestäubt wurde. Wenn das Bienensterben weiter anhält, werden die Bauern weniger landwirtschaftliche Erträge haben. Das wird sich auch beim Verbraucher bemerkbar machen, da ein geringeres Warenangebot unter anderem für steigende Preise beim Obst sorgen wird.
Weit über 1500 verschiedene Wildpflanzen sind durch den Bienenmangel gefährdet und drohen zu schwinden. Von den Wildpflanzen sind widerrum viele weitere Tiere abhängig, das Sterben der Pflanzen wird auch sie schwinden lassen. Das gesamte Ökosystem ist durch die enorme Verringerung der Bienen bedroht.
Ein Grund für das Bienensterben ist der Schädlingsbefall der Bienenstöcke durch die Varroa-Milbe.
Der tödliche Schmarotzer sticht die ungeschlüpften Bienen Larven an und ernährt sich von ihrem Blut. Zudem werden in der herkömmlichen Landwirtschaft vermehrt Pestizide gegen Insektenbefall eingesetzt, dies geschieht meist zur Blütezeit. Die Pestizide werden von den Bienen über den Blütennektar aufgenommen. Die Biene kehrt mit dem gesammelten Nektar in ihren Bienenstock zurück und schon ist der gesamte Bienenstock in Lebensgefahr.
Albert Einstein sagte einst: „Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben: keine Biene mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr...“







