
2009 war das UN Jahr des Gorillas. Vielerorts wird diskutiert was getan werden muss um die vom Aussterben bedrohte Menschenaffenart besser zu schützen. Die verbliebenen Gorillas sind in Ländern zu finden, in denen die Menschen im besonderen Masse unter großer Armut leiden. Gorillas gehören zu der Gruppe unserer nächsten Verwandten, trotzdem sind sie und ihre vier Unterarten vom Aussterben bedroht.
Die Abholzung der Wälder, Wilderei, illegaler Handel, sowie der ungeregelte Abbau von Bodenschätzen und Seuchen wie Ebola sind die größten Faktoren für das Aussterben der Gorillas. Oftmals haben die Länder keine finanziellen Mittel um sich dem Thema Artenschutz gebührend zu widmen.
Ökotourismus in den afrikanischen Nationalparks ist enorm wichtig, für die Gorillas als auch für die Bevölkerung.
Dabei kann ein Gorilla zu Lebzeiten durch sanften Tourismus bis zu $ 4Mio. für das Land und seine Bewohner „erwirtschaften“. Eine geführte Tour zu den Lebensräumen der Gorillas kostet pro Person ca. 350 Euro. Um die bedrohte Tierart nicht in ihrem natürlichen Lebensraum zu stören, dürfen die Besucher Gruppen nicht größer als 8 Personen sein. Die Ökotouristen haben dann die Möglichkeit, die Tiere in freier Wildbahn für ca. eine Stunde zu beobachten.
Die Gorilla Wälder sind eine wichtige Lebensgrundlage für die Menschen. Die Wälder geben der ansässigen Bevölkerung Wasser, Energie, Nahrung und Zugang zu Heilpflanzen. Rund 700 Berggorillas sind im Dreiländerdreieck DR Kongo, Uganda und Ruanda zu finden. Seit Jahrzehnten ist die Region von Bürgerkriegen erschüttert worden. Humanitäre Hilfe ist dringend erforderlich. Der Ökotourismus kann den Ärmsten der Armen wirtschaftlichen Aufschwung geben. Sowie den Erhalt der seltenen Menschenaffen sichern.
Mit den Einnahmen des Ökotourismus ist Mensch und Tier geholfen. Des weiteren, sind die Regenwälder Zentralafrikas global gesehen enorm wichtig für den Klimaschutz.







