
Die Deutschen verbrauchen im Schnitt jährlich ca. 325 000 Tonnen Vollwaschmittel. Gemäss gesetzliche Vorgaben für den Umweltschutz, dürfen Waschmittel keinerlei Phosphate enthalten. Phosphate die durch die Kanäle irgendwann in den Gewässern landen wären eine sehr große Belastung für das Ökosystem. Trotzdem enthalten Waschmittel noch immer Stoffe, welche der Umwelt schaden können, Tenside zum Beispiel.
Der Anteil von Tensiden ist in flüssigen Waschmitteln weitaus höher als in Pulver Waschmittel.
Pulver Waschmittel haben sogar noch weitere Vorteile gegenüber der flüssigen Konkurrenz. Waschmittel in Pulverform enthalten sogenannte Zeolithe, welche den Schmutz besser aufnehmen und sowohl die Maschine als auch das Wasser weniger schnell verkalken lassen. Bei den flüssigen Waschmitteln, werden diese Aufgaben von Tensiden übernommen, welche die Umwelt unnötig belasten.
Stiftung Warentest (Heft 4/2009) stellte fest, dass auf Grund der guten Wasserenthärtungs Eigenschaften, die Wirkung der Pulver Waschmittel höher ist. Dies gilt nicht nur für Vollwaschmittel sondern auch für Colorwaschmittel.
Die Berliner Warentester wuschen auch mit den sogenannten Waschnüssen. Deren Schalen enthalten Saponine, welche in Verbindung mit Wasser eine natürliche Seife bilden. Sie werden für eine umweltfreundliche Reinigung in Form von Schalen, Pulvern oder flüssigen Extrakten angeboten. Leider funktionierten sie nicht wie erwartet. Die Tester stellten fest, dass die Wäsche sehr schnell ergraut und die Fleckentfernung wurde als „mangelhaft“ bewertet. Außerdem lassen sie die Maschine schneller verkalken. Zu allem Übel, kann die Umwelt die enthaltenen Saponine, ebenso schwer abbauen wie die Tenside aus den flüssigen Waschmitteln.
Da Niemand auf saubere Wäsche verzichten soll, ist es ratsam erst zu waschen, wenn sich genug Wäsche für eine volle Maschine angesammelt hat. Wenn dann noch den Pulverwaschmitteln der Vorzug vor den flüssigen Waschmitteln gegeben wird, ist der Umwelt sicherlich deutlich geholfen.







