
Die brasilianische Rindfleischproduktion ist im vollem Gange. Der Fleischverbrauch der Menschen steigt stetig, zu Ungunsten des brasilianischen Regenwaldes. Brasilien ist mit einer Anzahl von 200 Millionen Rindern einer der grössten kommerziellen Fleischhändler der Welt. Bis zum Jahre 2018, plant die Regierung sogar eine Verdoppelung des brasilianischen Fleischexports. Den Züchtern können die Vorhaben der Regierung nur recht sein. Das Land im Amazonasgebiet ist ausgesprochen günstig 80% der landwirtschaftlichen Fläche dienen bereits als Rinderweiden. Um neue und grössere Weideflächen zur Verfügung stellen zu können, wurden zwischen 1996 und 2008 ca. 74 Millionen Hektar Urwald skrupellos vernichtet. Dies entspricht der Gesamtfläche des Deutschen Waldes.
Dank den Satelliten Bildern von Google Earth ist für alle Wellt sichtbar, wie die Rinder den Wald quasi auffressen, berichtet Tobias Riedl, Waldexperte von Greenpeace. In dem Amazonas Gebiet standen einst mächtige Bäume und Pflanzen, welche der enormen Artenvielfalt ein zu Hause gaben.
Unser Planet braucht die Regenwälder, die schonungslose Abholzung gefährdet die gesamte Umwelt.
Wissenschaftler schätzen, dass allein die Wälder im Amazonasgebiet, 80 bis 120 Milliarden Tonnen an Kohlenstoff speichern. Wenn der Regenwald im Amazonasgebiet wegfallen würde, entspräche dies dem jährlichen deutschen Ausstoß von Treibhausgasen x 400. Brasilien steht bereits an 4. Stelle der grössten Klimasünder der Welt. Anzumerken ist, dass 75 % der brasilianischen Treibhausgasemissionen auf die Zerstörung der Wälder zurück zu führen ist.
Um dem brasilianischen Regenwald zu schützen, sollten Verbraucher bevorzugt regional und Bio konsumieren. Bio Rindfleisch aus der Region hat kurze Transportwege und die Herkunft ist nachvollziehbar.
Arten und Regenwaldschutz geht uns alle etwas an, denn ohne die riesigen Waldgebiete ist das Leben auf der Erde, so wie wir es kennen eines Tages nicht mehr möglich.







