
Am 17.6.ist der Welttag zur Bekämpfung der Wüstenbildung. In den trockenen Klimazonen der Erde, werden zunehmend mehr Gebiete unfruchtbar.
Die Verschwendung von Wasser Ressourcen und starke landwirtschaftliche Übernutzung, zerstören die Böden, sie versalzen, erodieren oder versanden. Der Klimawandel lässt die Temperaturen immer weiter steigen gepaart mit längeren Trockenperioden wird die Situation immer kritischer.
Die Welt muss sich wandeln.
Wasser muss als das angesehen werden was es ist, eine sehr kostbare Ressource, mit der behutsam und sparsam umgegangen werden muss.
Der erhöhte Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln, Veränderungen natürlicher Flussläufe, sowie intensive Bewässerungswirtschaft haben auf Dauer verheerende Folgen für die Natur. Die Böden trocknen aus und verlieren Stück für Stück ihre Fruchtbarkeit. Da das fruchtbare Land immer knapper wird, drohen Hungersnöte, Armut, sowie schwere soziale und politische Konflikte. Riesige Flüchtlingswellen sind die Folge, wie Dorothea August, Wasserexpertin vom WWF unlängst fest stellte. Wenn nichts unternommen wird, sind bis zum Jahre 2050 ca. 200 Millionen Menschen, in Folge der Wüstenbildung heimatlos.
Wer nun glaubt in Europa sicher zu sein, irrt sich leider. Laut einer aktuellen WWF Studie, wird es z.B. Spanien besonders schwer treffen. In den andalusischen Provinzen Huelva und Sevilla wird sehr viel Wasser für die Orangen und Erdbeerplantagen verwendet. Der Grundwasserspiegel sinkt kontinuierlich, Flüsse und Bäche trocknen zunehmend aus. Die Mittelmeerstaaten beuten ihre Böden durch die enorme landwirtschaftliche Übernutzung zunehmend aus.
Eine Umstellung auf eine nachhaltige Landwirtschaft ist dringend erforderlich. Die Böden brauchen Zeit um sich zu regenerieren. Ihre Waren landen auch in Deutschland, Erdbeeren, Himbeeren usw. Sind in Deutschland selbst im Winter erhältlich. Die Verbraucher haben es in der Hand, sie können sich gezielt für Produkte aus einer nachhaltigen Landwirtschaft entscheiden. Nur Wenige sind sich ihrer Macht als Konsumenten bewusst.
Allein durch die Umstellung auf überwiegend regionalen und vor allem saisonalen Konsum wäre bereits viel getan. Auf diese Weise kann der Zerstörung der Böden, sowie der Wüstenbildung Einhalt geboten werden.







