
Die Tierschutzorganisation PETA wies bereits 2007 auf katastrophale Zustände in QS zertifizierten Betrieben hin. Damals berichteten die ARD, Pro7 und RTL über die Zustände.
QS steht für Qualität und Sicherheit und wirbt mit artgerechter Haltung seiner Nutztiere. Im Jahre 2007 zeigte PETA vier landwirtschaftliche Betriebe an. Dieses Jahr stellte PETA bereits drei weitere Strafanzeigen gegen Betriebe, die ihre Waren mit dem QS Zeichen verkaufen. PETA beruft sich dabei auf vorliegendes Videomaterial. Laut der Tierschutzorganisation PETA, besteht keinerlei Zweifel, dass es sich bei dem Filmmaterial und Bildern um QS Betriebe handelt. In den Videoaufnahmen, werden unter anderem Putenmastanlagen in Elisabethenfehn und Kampe) gezeigt.
Die Tiere werden auf engstem Raum zusammengepfercht. Oftmals leiden sie unter Verletzungen wie offene Wunden oder liegen schon tot auf dem Boden inmitten ihrer Artgenossen. Die Puten werden mit Antibiotikum behandelt, welches in zahlreicher Form in den örtlichen Müllbehältern gefunden wurde. Das gefundene Arzneiabgabebuch, bestätigt den Verdacht. Antibiotika, dass der Konsument über das leckere Putenschnitzel aus konventioneller Haltung wieder zu sich nimmt.
Dies ist ein Skandal von vielen.
In QS Betrieben werden Ferkel ohne vorherige Betäubung kastriert. QS sagt, dass die Ferkel Schmerzmittel zugeführt bekommen. Dr. Haferbeck von der Tierschutzorganisation PETA sagt dazu: „Wenn QS jetzt damit wirbt, dass die Ferkel mit Schmerzmitteln behandelt werden, erfolgt dies erst nach der äußerst schmerzhaften Kastration der Ferkel“, so Dr. Haferbeck „Neben dem QS-Siegel, das in meinen Augen schon falsche Tatsachen vorspiegelt, liegt hier abermals ein Verbraucherbetrug der QS GmbH vor.“ Beim Ansehen der Aufnahmen der Tierschutzorganisation PETA, ist im Hintergrund, dass herzerweichende Schreien der kleinen Ferkel zu hören. Es legt nahe dass die Tiere während der Eingriffe nicht betäubt werden. Bei den Aufnahmen handelt es sich um Filme aus QS Betrieben, welche in Prignitz(Neudorf) und Kodersdorf ( Görlitz) ansässig sind.
Gemäß dem deutschen Tierschutzgesetz ist es als Ausnahme, in den ersten Lebenstagen gestattet die Ferkel betäubungslos zu kastrieren, ihre Schwänze zu amputieren sowie ihnen die Zähne ab zu kneifen. Was gesetzlich (noch) zulässig ist, muss nicht die Würde der Tiere berücksichtigen oder legitim sein. Diese Aussage erfolgt immer wieder in Bezug auf den Tierschutz.
Es ist jedem Verbraucher selbst überlassen für welches Produkt er sich entscheidet. Mit Bio Produkten sind Konsumenten allerdings auf der sicheren Seite. Bio Produkte sind gut für die Gesundheit und den Tierschutz.







