
Es wird deutlich früher dunkel als noch vor wenigen Wochen. Die Strassencafe Atmosphäre wird zu einer schönen sommerlichen Erinnerung.
Manch ein Erwachsener würde im Herbst am Liebsten einen langen und ausgedehnten Winterschlaf halten. Dazu besteht allerdings kein Grund, insbesondere für Menschen mit Kindern, hat die herbstliche Jahreszeit so einiges zu bieten.
Selbst wenn es regnet, wer schreibt vor, dass die Türen hinaus in die frische Luft verschlossen bleiben sollen?! Im Gegenteil mit der richtigen Kleidung werden Eltern und Kinder auch einen regnerischen Tag zu einem tollen Tag in der Natur machen. Bei Regen lässt es sich ganz wunderbar durch Pfützen springen. Das Wasser platscht von allen Seiten weg, umso tiefer die Pfütze umso schöner das Erlebnis. Oder mit den Füssen durch das Laub zu rascheln, Laubhaufen erstellen um sich dann darin zu rollen uvm.
Kinder sind kleine Forscher, sie müssen ihre Welt noch entdecken und das sollte am Besten mit allen Sinnen erfolgen. Kitas und Krippen haben bereits verstanden, dass sinnliche Wahrnehmungen der Schlüssel zum Denken sind.
Das Fühlen und Tasten ist von enormer Wichtigkeit für die Kleinen. Die menschliche Haut, ist das erste Sinnesorgan welches von Anfang an voll funktionsfähig ist. Das tactile System unterstützt das kindliche Gehirn, sämtliche Sinnesreize in Beziehung zueinander zu setzen und zu verstehen. Aus diesem Grunde gibt es in modernen Kinder Tagesstätten immer öfter spezielle Matschzonen. Dort haben die Kinder die Möglichkeit ihren Instinkten freien Lauf zu lassen.
Wichtig ist es die Kinder ihre eigenen Erfahrungen sammeln zu lassen. Die elterliche Fürsorge ist natürlich auch gefragt, jedoch nur in Maßen. Kinder können ihre Wahrnehmungen deutlich besser schärfen, wenn sie die Zeit bekommen um ihre Umwelt zu entdecken.
Daher sollte beim herbstlichen Spaziergang lieber etwas mehr Zeit eingeplant werden. Stöckchen, Kastanien, Laub, Schlamm, Baumrinde usw. sind von grosser Bedeutsamkeit für Kinder. Jedes Element möchte fuer sich entdeckt und inspiziert werden.
Sätze wie, “Lass den Matsch. Nein nicht in die Pfütze!” sind fehl am Platz. Für Kinder ist die Matschpampe vom Waldweg kein Dreck sondern ein neues Erlebnis. Selbstverständlich muss eingegriffen werden, falls das Kind Fäkalien oder Zigarettenstummel entdeckt hat.
Wer mit seinen Kindern nach der Devise bei Wind und Wetter hinaus in die Natur lebt, eröffnet ihnen einen neuen Horizont voller spannender Erlebnisse. Welche die Entwicklung des Kindes positiv und nachhaltig beeinflussen werden.







