
Wer das Privileg hat einen Garten oder Balkon zu haben sitzt bei gutem Wetter gerne draußen. Viele greifen dabei lieber auf Gartenmöbel aus Holz zurück, weil es sich besser anfühlt und einfach schicker aussieht.
Der Stuhl auf dem wir Platz nehmen, der Tisch auf dem leckere Speisen und Getränke präsentiert werden, ist ein Stück Natur. Da stellt sich die Frage, woher kommt mein Gartenmobiliar eigentlich? Ist es so öko wie es aussieht?
Leider gehen viele Holzprodukte auf Kosten der Regenwälder, welche enorm wichtig für das funktionierende Öko System der Erde sind. Gerne wird daher auf europäische Hölzer zurückgegriffen, Robinienholz z.B. ist ebenso robust und langlebig wie seine tropischen Verwandten. Jedoch ist auch bei nordischen Hölzern die Herkunft nicht immer ökologischer Natur. In nördlichen Wäldern müssen für unsere Gartenmöbel oftmals ganze Waldbestände samt der dort ansässigen Tierwelt weichen, damit wir es uns draußen bequem machen können.
Wie kann dieses Dilemma beendet werden? Das FSC Siegel (Forest Stewardship Council) steht für Holz, welches aus einer Waldbewirtschaftung stammt, bei der die Artenvielfalt erhalten wird und die Interessen der örtlichen Bevölkerung gewahrt werden.
Das Logo wird durch einen Baum dargestellt, an dessen Krone sich linksseitig ein Häkchen befindet. Jedes FSC Produkt hat zudem eine eigene Prüfnummer. Das FSC Siegel ist entweder eingebrannt, aufgedruckt oder in Form eines Aufklebers angebracht. Möbel mit einem Naturlandsiegel müssen noch höheren Anforderungen gerecht werden. Da es sich um deutsches Holz aus rein ökologischer Waldnutzung handelt. Beim Einkauf von Waren mit dem FSC Siegel oder dem Naturland Siegel, kann sich ein Jeder sicher sein, dass die Hölzer fair gehandelt werden und ökologisch wertvolle Lebensräume erhalten bleiben.
So kann das schöne Wetter vor der eigenen Tür, in der Natur mit ruhigem Gewissen genossen werden.







