
Im Berliner Generationengarten ist möglich, was heute nicht mehr alltäglich ist. Senioren und Kinder bewirtschaften und pflegen zusammen den Garten der Kreuzberger Seniorenfreizeitstätte Falkensteinstrasse. Es ist ein Ort der Begegnung für jung und alt. 13 Kinder kommen einmal wöchentlich aus einer benachbarten Kita um mit den älteren Herrschaften den Garten zu pflegen. Für die Senioren ist das fröhliche Kinderlachen, ihre fragenden Augen, wenn sie zum ersten Mal einen Regenwurm in der Hand halten, eine große Bereicherung.
„Enkelkinder zu haben, mit denen man so was erleben kann, ist heute nicht mehr selbstverständlich“ sagt eine alte Dame „wir freuen uns immer über die Arbeit mit den Kleinen, so bekommen sie ein Gefühl für die Natur mit allem was dazu gehört“, stimmt ein grau haariger Herr nickend zu.
Anfangs waren die Kinder sowie die Senioren noch etwas schüchtern im Umgang miteinander. Heute ist es kein Dilemma mehr, wenn Blumenstängel umknicken oder die Beete vermatschen. Die Rentner haben eine Engelsgeduld im Umgang mit den Kleinen und übermitteln ihr Wissen über die Natur, ihre Lebewesen und Pflanzen.
In den Wintermonaten wird das Projekt, drinnen mit Bastelarbeiten von Vogelhäusern und ähnlichem weitergeführt. Das Landschaftsarchitekturbüro- „Planwerkstatt“ in Kreuzberg hatte die Idee für den Generationengarten, weitere Gärten sind bereits in Planung.
Das Projekt beweist, dass die Symbiose von Jung und Alt möglich ist und alle davon profitieren können.







